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Suchbegriff (Texte über eigene Musik)

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Lieber Mal in einem Bordell spielen...

Andreas F. Staffel im Gespräch mit Pedro Oranova

P.O. : Herr Staffel, was liegt gerade so auf Ihrem Schreibtisch?

A.S.:  Nichts Besonderes, ein Buch über den Gesang vom Aussterben bedrohter Meerestiere (eine Inspirationsquelle für meine neue Oper), eine Flasche Desinfizierungsspray, französisches Mineralwasser aus den Savoyen…

P.O .: Wie würden Sie Ihre Situation in der aktuellen „Neue Musikszene“ sehen, und zu welchem Lager fühlen Sie sich zugehörig?

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Polymonolie I für Akkordeon Solo

Das Stück entstand im Frühjahr 2014 und ist der persischen Künstlerin Sara Assari gewidmet.

Neben der im Titel verborgenen Anspielung auf das Gesellschaftsspiel Monopoly, bezieht sich die Komposition im Kern auf den beständigen Wechsel zwischen Ein-und Mehrstimmigkeit.

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Über Polymonolie II - Air on Air

(The different ways of describing exhaustion)

Wie schon der Untertitel andeutet, geht es in dem Stück um verschiedene Arten, Erschöpfungszustände zu beschreiben. Hierbei werden z. B. die unterschiedlichen Möglichkeiten des instrumentalen Ausatmens, atmende Pausen Luftspiele und allmählich sich auflösende Klangsäulen verwendet.

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Über Treibgut II

Das Duo entstand im Frühjahr 2016. Die Komposition bezieht sich, auf den Beginn des dritten Aktes der Oper Tristan von Richard Wagner. Teile dieser „alten Weise“ sind bruchstückartig über das ganze Stück verteilt. Wie Treibgut im Wasser werden Klänge „herangeschwemmt“ und verdichten sich zu Mehrklängen der Oboe und vollgriffigen Akkorden des Akkordeons.

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Über “Beethoven off set” oder “ich nehme sie zurück die neunte Symphonie“

Da zum Tag der deutschen Einheit allerorten die neunte Symphonie von Beethoven gespielt wird, und ich daher dieses Werks schon etwas überdrüssig geworden bin, möchte ich zum diesjährigen Anlass die Komposition wie aus der Ferne erklingen lassen, während ein Ensemble, dass aus Orchestermitgliedern besteht, die Geräusche aus dem Off wiedergibt.

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Encounterpoints II (“Ways to start, continue and ending")

tl_files/images/texte/encounterpoints2/klavier+noten.pngEine musikalische Schatzsuche für sieben Spieler

Die Komposition entstand im Sommer 2014 als Auftrag des Xenonensembles Berlin im Rahmen des Projekts Ensemblebuch. Hierbei lautete die Vorgabe, dass die Miniaturen eine Zeitdauer von ca. 5 - 90 Sekunden nicht überschreiten sollten.

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Über die Klaviersonate Nr. 1 („Centaurus“)

Der Mythos des Pferdemenschen aus der griechischen Antike war Vorbild für meine Komposition. Mein Klavierprofessor hatte mir seinerzeit folgenden Satz mit auf den Weg gegeben: “Der Pianist muss wie ein Centaur sein, halb Mensch, halb Klavier.“

Für mein Klavierstück habe ich das Klavier in vier symmetrische Tastenzonen eingeteilt:

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